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22. Juni 1941 - Dialog und Versöhnung - 27 Millionen
Berlin - Moskau

22. Juni 2019 - 2020 - 2021

Ein kluger Zimmermannssohn vom östlichen Mittelmeer hat vor etwa 2000 Jahren gesagt: „Du sollst kein schlechtes Zeugnis ablegen.“ In Abwandlung des 5. Gebotes, „Schlage Deine Zeit nicht tot“, müssen wir uns täglich fragen, wie wir unsere geschenkte Lebensarbeitszeit gestalten wollen. Sind wir Teil der immer weiter eskalierenden Gewaltspirale oder gehen wir den Weg der Freiheit und der Gewaltlosigkeit, des Dialogs und des schöpferischen Miteinanders.

Gerade wir in Deutschland sollten uns in Demut und Bescheidenheit üben, die Kraft der gesprochenen und geschriebenen Worte sorgsam abwägen und unseren Nachbarn ausschließlich in versöhnlichen Gesprächen und mitmenschlichen Handlungen begegnen.

Fern jeder Dämonisierung könnten wir dann z.B. auch den Blick auf 27.000.000 Sowjetbürger richten, die im 2. Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Der Überfall durch Deutschland auf die damalige Sowjetunion jährt sich am 22. Juni 2021 zum 80. Mal. Wie wäre es mit einem ernsthaft vorgetragenem MEA CULPA, indem wir 27 Millionen Bäume pflanzen, als geistige Achse und neuer Verbundenheit zwischen Berlin und Moskau. Schließen wir Frieden mit uns und unseren Nachbarn. Das unvorstellbare Grauen des Krieges erhält so eine fassbare Dimension. Handeln wir jetzt und legen unsere inneren Blockadehaltungen und den Anspruch auf alleinige Deutungshoheiten endlich ad Acta. Reichen wir einander die Hände.

Auf dieser etwa 1.800 km langen Strecke (Deutschland 100 km, Polen 700km, Weißrussland 600 km, Russland 400 km) könnte dann, einer Perlenschnur gleich, alle 10 km ein Wald mit 150.000 Bäumen gepflanzt werden.
Beispiel Waldfläche:
Wurzel aus 150.000 = 387,3 m
bei 5,0 Meter Baumabstand = 1.937 x 1.937 Meter (aufgerundet 2 x 2 km).

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