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...ich zwei bis drei Linien und die sie umgreifenden Volumen gleichzeitig betrachten und bearbeiten. Durch freudiges und dialogisches Werken am Stein, erwächst Klarheit - einer stillen und berührenden Wandlung gleich. Nicht ich forme, sondern der der Stein schien mich zu formen – in dialogischer Partnerschaft.

Ein wenig werde ich diese Arbeit vor meinem Atelier vermissen. Und doch bin ich davon überzeugt und berührt zugleich, dass das STEINZEICHEN nun am Klever Bahnhof seinen wahren Bestimmungsort gefunden hat. Und wer sich dem Stein körperlich nähert und ihn begreift, spürt nicht nur die gute Energie, die von ihm ausgeht, sondern entdeckt auch zahlreiche dichte und offene Strukturen, die ehemals Gase umfangen haben, sowie wechselnde Farbigkeiten, eingeschlossene Kristalle und kleine Kraterwölbungen. So ist der Stein für den Bildhauer nie Material, sondern sprechendes Zeugnis einer wechselvollen Erd- und Kulturgeschichte.

Steine bilden eine unbegrenzte Gemeinschaft. Die Bildhauerei entsteht nicht aus einem gesellschaftlichen Auftrag, sondern für eine menschliche Gemeinschaft.

Steine sind Zeugnisse der Erde und menschlicher Verbundenheit mit ihr.
Sie sind Steinzeichen, Merkmale und Wundmale der menschlichen Existenz.
Aufgestellt vervielfachen sie und klären eigene und menschliche Energien.
Sie vermitteln die lebendige Vereinigung von Landschaft und Mensch und treten in
Beziehungen zu Tages- und Jahreszeiten, zu dem Licht der Sonne und des Mondes,
zu Regen und Schnee, zu Nebel und Wind, zu der Kühle des Abends
und zu den Tautropfen des Morgens.






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